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Tagesablauf Trockenbaumonteur/in

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Tagesablauf Trockenbaumonteur/in

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Ich bin im ersten Jahr meiner Ausbildung zum Trockenbaumonteur und arbeite in einem Handwerksbetrieb, der alle Leistungen rund um Innenausbau und Trockenbau anbietet. Abwechslung ist also garantiert.

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Gestern haben wir in einem Dachstuhl die Decke abgehängt und dafür eine Unterkonstruktion aus Holzlatten hergestellt. Heute soll ich die Decke mitisolieren.

Dafür brauche ich Holzwolledämmplatten. Ich nehme eine einzelne Platte, stelle sie hochkant und messe mit dem Zollstock die Breite ab. Dann schneide ich sie mit dem Dämmstoffmesser von oben nach unten durch. Anschließend steige ich auf die Leiter und klemme die Holzwolledämmplatte zwischen die Holzlatten der Deckenunterkonstruktion.
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Jetzt wird die Holzlattung an der Decke mit Gipskarton verkleidet. Dazu müssen die Gipsplatten die richtige Größe haben. Ich steige auf die Leiter und messe aus, wie breit die Gipsplatten sein müssen. Dieses Maß übertrage ich mit einem Stift auf die Platten, die vor mir auf dem Boden liegen.

Dann ritze ich die Schnittlinie mit einem Cuttermesser an. Anschließend knicke ich die Platte der Schnittlinie entlang nach unten ab und durchtrenne den Karton von der Rückseite mit dem Cuttermesser.
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Bevor ich die Gipsplatten an der Decke anbringe, glätte ich die Schnittkanten mit einem Gipshobel. Dann steige ich auf die Leiter und drücke die Gipsplatten von unten an die Holzlattung. Damit die Platte auch wirklich an der Decke hält, stelle ich zur Absicherung noch eine Deckenstütze darunter. Dafür braucht man vier Hände, deswegen hilft mir ein Kollege. Jetzt kann ich anfangen, die Platten mit einem Trockenbauschrauber an den Latten zu befestigen.
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A) Weil viele Arbeitsschritte nur gemeinsam erledigt werden können.
B) Weil es lustiger ist.
C) Weil dann jeder mal dazwischen eine Pause machen kann.


Zur Lösung:  Weiterscrollen





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Als Nächstes soll ich die Alu-Eckschutzleisten, die wir in die Trockenbauwände eingearbeitet haben, spachteln. Sie dienen dem Schutz von Ecken an den Gipsplatten.

Ich hole einen Eimer und rühre Spachtelmasse an. Mit dem Spachtel trage ich die Masse so breit wie möglich auf die Eckschutzleiste auf und ziehe sie ab. Je besser ich das mache, umso glatter ist der Übergang zwischen Kantenschutz und Wand und die Leiste ist nicht mehr zu sehen. Zwischendurch mache ich eine Stunde Mittagspause.
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Auf den verfugten und verspachtelten Wänden und Decken bleiben immer Reste von Spachtelmaterialien zurück. Sie müssen deshalb abgeschliffen und geglättet werden, damit die Maler/innen sie anschließend streichen können.

Sobald die Wände und Decken vollständig getrocknet sind, bearbeite ich sie mit einem Langhalsschleifer, an den ich einen Industriestaubsauger anschließe. Damit fahre ich großflächig über die Wände und Decken. Ecken, zum Beispiel an Fenstern, schleife ich von Hand.
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Überall dort, wo verschiedene Materialien aufeinander treffen, zum Beispiel beim Übergang von Wand zu Decke, entstehen automatisch Fugen die sorgfältig abgedichtet werden müssen - und dazu verwendet man Acryl.

Ich befülle eine Kartuschenspritze mit einer Kartusche Acryl, die ich vorher aufgeschnitten habe. Dann spritze ich mit gleichmäßiger Kraft und Geschwindigkeit sowie in einem Zug die Fugen aus. Überschüssiges Material trage ich mit einem Abzieher ab. Wenn alles getrocknet ist, kann der Maler kommen.
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