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Tagesablauf Textil- und Modeschneider/in

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Tagesablauf Textil- und Modeschneider/in

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Ich bin 19 Jahre alt und im dritten Jahr meiner Ausbildung zur Textil- und Modeschneiderin. In einem Unternehmen für Damenmoden fertige ich Hosen in verschiedenen Farben und Formen.

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Heute soll ich Testhosen nähen, die einen Waschtest durchlaufen, bevor sie produziert werden.

Um den Stoff zuzuschneiden, benötige ich den Cutter, das ist eine große Maschine, mit der Stoffe automatisch zugeschnitten werden können. Ich lege den Stoff auf die Maschine und streiche ihn glatt. An der Steuerung rufe ich das benötigte Schnittbild auf und starte den Cutter. Der Stoff wird nun in verschiedene Teile zugeschnitten, aus denen später die Hosenbeine oder Hosentaschen genäht werden.

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A) Ein Cutter ist eine computergesteuerte Maschine, mit der Stoffe zugeschnitten werden können.

B) Ein Cutter schneidet Bildmaterial für Fernsehbeiträge.

C) Ein Cutter ist eine Maschine, die Löcher in die Hosenbeine reißt.



Zur Lösung:  Weiterscrollen
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Nun verklebe ich den Hosenbund. Bei dünnem Stoff sollte dieser durch eine Bundeinlage verstärkt werden. Ich suche die passenden Bundeinlagen heraus, schneide sie zu und lege sie auf die Stoffteile, aus denen jeweils der Bund gefertigt wird.

Dann starte ich eine Art Förderband, mit dem der Stoff mit den Bundeinlagen in die Presse gezogen und auf ca. 150 °C erhitzt wird. Die winzigen Klebepunkte auf den Bundeinlagen und der Druck sorgen dafür, dass Stoff und Bundeinlage fest verklebt werden.
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Als nächstes gehe ich in die Näherei, um aus den Stoffteilen die Hosenbeine zu nähen. Nach Anweisung meiner Ausbilderin suche ich den passenden Faden heraus und spanne diesen in die Nähmaschinen ein.

Nacheinander arbeite ich an der Steppmaschine, der Kettenstichmaschine und der Versäuberungsmaschine. An dieser Maschine versäubere ich das Hosenbein, nachdem ich die Seiten genäht habe. So kann die Naht nicht auftrennen.

Dann mache ich eine halbe Stunde Mittagspause.
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Sobald die Hosenbeine fertig genäht sind, muss ich diese mit der Steppmaschine absteppen. Dazu spanne ich wieder einen passenden Faden in die Maschine ein. Außerdem steppe ich noch die Hinterhosentaschen auf die Hosenbeine. Inzwischen ist aus dem Stoff schon eine erkennbare Hose geworden!
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Als nächstes gehe ich zum Bügeltisch, um den Saum der Hosenbeine umzubügeln. Bei unseren Hosen hat der Saum ein Standardmaß von 1,8 cm Breite. Ich messe den Saum ab und bügle diesen mit dem heißen Bügeleisen um. Anschließend steppe ich den Saum ringsum mit der Steppmaschine ab.
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Nun fehlt in den Hosen nur noch das Etikett mit den Angaben zum Stoff oder zum Waschen. Ich lese in der Vorschrift nach, welche Angaben enthalten sein müssen und beschrifte die Etiketten mit einem wasserfesten Stift.

Dann nähe ich die Etiketten oben jeweils in die Hosenbeine ein. Anschließend übergebe ich meiner Ausbilderin die fertig genähten Testhosen, die sie in die Qualitätssicherung zum Waschen bringt. Nachdem ich meinen Arbeitsplatz aufgeräumt habe, mache ich Feierabend.
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