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Tagesablauf Technische/r Produktdesigner/in

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Tagesablauf Technische/r Produktdesigner/in

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Ich bin im dritten Ausbildungsjahr zur Technischen Produktdesignerin der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion. Heute entwerfe und gestalte ich ein Teil eines unserer Produkte nach Kundenwunsch neu.

Begleite mich einen Tag lang!


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Meine Ausbilderin bespricht mit mir, welche Aufgabe heute ansteht. Ich soll einen Schoner entwerfen. Das ist zum Beispiel die Kappe eines Lippenstifts.

Da der Schoner für ein Produkt neu gestaltet werden soll, zeigt sie mir, wie er bisher aussieht. Das ist sehr hilfreich, da ich mir dadurch sehr leicht vorstellen kann, wie ich den bereits vorhandenen Schoner ändern könnte.
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Zuerst mache ich eine Freihandskizze mit Beispielen, das heißt ich skizziere auf einem Blatt Papier mit Bleistift, wie der neue Schoner aussehen könnte. Da der Auftraggeber keine besonderen Vorgaben zur Form des Schoners gemacht hat, kann ich verschiedene Formen ausprobieren. Dabei achte ich bereits darauf, dass die Größenverhältnisse passen, damit man sich das Aussehen des Endproduktes leichter vorstellen kann.

Nach der Anfertigung der Entwürfe bespreche ich sie mit meiner Ausbilderin. Wir entscheiden uns gemeinsam für ein Beispiel.
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Als nächstes erstelle ich ein 3-D-Modell des ausgewählten skizzierten Schoners. Das Modell entwerfe ich mit einem CAD-Programm. CAD steht für computer-aided design, also das Konstruieren mithilfe von Computern.

Die Innenmaße, das heißt die Anschlussmaße des alten Schoners an das Griffteil, kann ich von einem früheren Schoner für das Produkt übernehmen und muss nur die Außenform anpassen. Ich achte hierbei darauf, dass das Teil später auch gefertigt und auf einer Maschine montiert werden kann. Die endgültigen Maße werden festgelegt.

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A) computer-aided design
B) camera-aided design
C) computer-aided destruction


Zur Lösung:  Weiterscrollen











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Nun folgt das Rendering. Hierbei lasse ich mir am Computer von dem 3-D-Modell des ganzen Produkts eine fotorealistische Darstellung errechnen. Dazu setze ich es in eine Umgebung und schaue, wie es mit verschiedenen Licht- und Schattenreflexen wirkt.

Außerdem probiere ich aus, wie es mit matten oder glänzenden Materialien aussehen würde. Die schönsten Bilder wähle ich aus, drucke sie und bespreche sie mit meiner Ausbilderin. Sie lobt meine Entwürfe, was mich natürlich sehr freut.
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Nun fertige ich von dem Schoner am Computer eine technische Zeichnung an. Bei einer technischen Zeichnung sieht man den Gegenstand von verschiedenen Seiten und die genauen Maße werden angegeben. Ich berechne bei den Maßen die möglichen Fertigungstoleranzen, damit der Schoner später auf jeden Fall passt, aber nicht zu locker sitzt.
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Eine andere Abteilung wählt aus den Bildern eines aus, das an den Kunden weitergegeben wird. Vorher überprüfe ich, ob mein Entwurf auch umgesetzt werden kann. Ich erkläre dafür einem Kollegen in der Werkstatt, was ich mir vorstelle, und gebe ihm die ungefähren Maße an. Da er keine Schwierigkeiten in der Umsetzung sieht, kann ich meine Ausbilderin informieren, dass ich fertig bin und sie den Entwurf weiter an die zuständige Stelle geben kann. Wenn der Kunde später die Freigabe erteilt hat, wird nach meiner Zeichnung ein Werkzeug zur Fertigung des Schoners gebaut.

Nun habe ich Feierabend.
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