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Tagesablauf: Straßenwärter/in

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Tagesablauf Straßenwärter/in

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Ich bin 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Straßenwärter. Im dritten Ausbildungsjahr bin ich schon mit sehr vielen Pflichten unserer Straßenmeisterei vertraut.

Komm mit! Ich zeige dir, welche Aufgaben ich habe!
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Heute werde ich mit einem Kollegen ein neues Verkehrsschild an einer gefährlichen Kuppe aufstellen. Ich bereite das Verkehrsschild in der Werkstatt vor. Es gibt Vorschriften, wie groß und hoch es sein muss. Ich hole ein Schild und einen passenden Pfosten aus dem Lager und belade anschließend unseren Kleinlaster. Dafür habe ich den Führerschein CE (für Lastkraftwagen mit Anhänger) gemacht.
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An diesem Straßenabschnitt wird das Schild platziert. Den genauen Standort und Abstand messe ich mit einem Messrad und dem Meterstab aus. Danach hebe ich das Loch aus. Da wir die Straße nicht sperren können, stellen wir Warnschilder auf. Auch unsere Arbeitskleidung ist gut sichtbar und mit reflektierenden Warnstreifen versehen. Sie schützt uns auch vor Regen, Sonne und Kälte - wir sind bei jedem Wetter unterwegs.
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Mein Kollege hat Beton in einer Wanne angemischt. Gemeinsam platzieren wir das Verkehrsschild. Mit der Wasserwaage kontrollieren wir, ob es gerade steht. Nach und nach füllen wir Beton ein und verdichten ihn mit einem Handstampfer. Das Wetter ist heute nicht besonders gut, aber für das Betonieren ist die Temperatur perfekt, da die Masse dann nicht so schnell austrocknet.
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Hier ragen Äste und Zweige in die Fahrbahn. Sie müssen entfernt werden. Das ist wichtig, damit das sogenannte Lichtraumprofil, also der Bereich über und neben der Fahrbahn, frei bleibt. Große oder hohe Fahrzeuge könnten sonst vom Geäst beschädigt werden. Ich schneide sie mit der Motorsäge zurück. Um diese zu bedienen braucht man einen Motorsägenschein und Schutzkleidung.

Dazwischen mache ich eine Stunde Mittagspause.
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A)
Das Profil eines Fahrzeugs bei Gegenlicht

B) Die gleichmäßige Ausleuchtung der Fahrbahn durch Autoscheinwerfer

C) Der Bereich über und neben Fahrbahnen, der von Bewuchs freigehalten wird
 







Zur Lösung:  Weiterscrollen
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Flächen und Böschungen neben Straßen werden regelmäßig im Sommer gemäht. Dazu fahren wir mit dem Geländetruck, an dem ein Arm mit einem Rasenmäher befestigt ist, in Schrittgeschwindigkeit die Strecke ab. An unzugänglichen Stellen muss per Hand gemäht werden.

Im Winter sorgen wir für eis- und schneefreie Straßen, da muss ich früh raus. Außerdem arbeiten wir auf kleinen Baustellen oder füllen Schlaglöcher.
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Zurück in der Straßenmeisterei säubere ich noch die Werkzeuge, Geräte und Maschinen und räume auf. Ich zerlege die Motorsäge, um die Kette zu entfernen und neu zu schärfen. Danach wird die Säge wieder zusammengesetzt und neu betankt. Wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden, zum Beispiel weil ein Baum auf die Straße gestürzt ist, dann muss alles bereit liegen und funktionieren.

Wenn alles wieder einsatzbereit ist, habe ich Feierabend!
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