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Tagesablauf Rohrleitungsbauer/in

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Zurzeit bin ich im 3. Ausbildungsjahr meiner Ausbildung zum Rohrleitungsbauer in einem Bauunternehmen. Hier lerne ich, wie Rohrleitungssysteme beispielsweise für Wasser oder Gas hergestellt, verlegt und gewartet werden.

Du bist neugierig und willst wissen, wie mein Tag so abläuft? Dann komm mit!

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Morgens bespreche ich mit dem Vorarbeiter die anstehenden Aufgaben. Zurzeit erneuern wir auf einer Baustelle Teilstücke der Gasleitung. Dazu werden sanierungsbedürftige Stahlrohre abgetrennt und durch neue aus Kunststoff ersetzt. Da die Gasleitungen noch in Betrieb sind, trage ich feuerhemmende Kleidung.

Im Bauwagen erklärt mein Vorgesetzter, welche Aufgaben mich heute erwarten. Ich hole aus dem Baucontainer nötiges Baumaterial und Werkzeuge und transportiere alles mit der Schubkarre zur Baugrube.

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Zuerst isoliere ich die gestern neu verlegten Rohrleitungen gegen Wasser und Feuchtigkeit von außen. Dazu umhülle ich sie mit einem Korrosionsschutzband bzw. Kunststoffbinder. Vorher reinige ich das Rohr und trage eine Grundierung als Schutz vor Korrosion auf. Nach dem Trocknen wickle ich den Kunststoffbinder faltenfrei ums Rohr, bei längeren Rohren mit einem Wickelautomat, bei kürzeren von Hand.

Zum Schluss räume ich alles auf und sichere die Baugrube vorschriftsmäßig ab. Dann mache ich Frühstückspause.

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Ein Teil einer alten Gasleitung aus Stahl wird durch ein neues Kunststoffrohr ersetzt. Die Leitung wird dafür außer Betrieb genommen. Um das Gas in den jeweiligen Teilstücken vorübergehend abzustellen, bohrt man die Gasleitung an und sperrt den Gasfluss mit Hilfe von Absperrblasen ab, die in das Rohr eingeführt werden.

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Zuvor schweißt der Schweißer eine Blasensetzmuffe auf das Rohr auf. Darauf montiere ich einen Kugelhahn. Das ist eine Absperrvorrichtung in Form eines Absperrhahns, mit einer Kugel als Absperrkörper. Sie verhindert das Austreten von Gas.

An diese Stelle setze ich ein Anbohrgerät aus einer Bohrstange und einem Vorbohrer. Durch Druckluft schiebe ich den Bohrer nach unten, bis er die Außenwand des Stahlrohres durchsticht. Ich ziehe den Bohrer heraus und schließe den Kugelhahn, damit kein Gas ausströmt.

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A) Er hilft Fred, das Setzrohr in das Setzgestänge einzuführen.
B) Als Absperrarmatur soll er das Austreten von Gas beim Anbohren von Rohrleitungen verhindern.
C) Damit stellt Fred den Wasseranschluss an und aus, wenn er abends die Baustelle saubermacht.



Zur Lösung:  Weiterscrollen

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Schritt zwei der Außerbetriebnahme einer Gasleitung ist das Blasensetzen. Auf der Anbohrstelle montiere ich ein Blasensetzgerät mit zwei Blasensetzstangen und Blasensetzrohren. Sie führen Blasen ins Leitungsrohr.

Ich schiebe die Blasensetzstangen durch die Setzrohre. Zur Sicherheit messe ich den Abstand zwischen der Oberkante vom Rohr und dem Rohrboden erneut nach. Von außen pumpe ich die Blasen auf. Sie legen sie sich an die Rohrinnenwand und dichten es so ab. Die Leitung ist abgestellt.
Jetzt ist Mittagspause.

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Alte Rohre werden beim Austausch abgetrennt. Zum Schutz gegen gefährliche Funken überbrücken wir die Trennstelle mit einem Überbrückungskabel.

Zuerst entferne ich die Ummantelung und markiere die Schnittstelle. Da das Rohrabschneiden von Hand viel Kraft kostet, wechseln wir uns ab. Bei sehr hartem Stahl hilft die Luftstichsäge. Mit Druckluft bekommen wir das Rohr schließlich ab. Dann werden die neuen Rohrleitungen verschweißt und überprüft, ob alles dicht ist. Abschließend wird die Baugrube verfüllt, Straßen- und Gehwegoberflächen wiederhergestellt.

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Am Ende räume ich die Baustelle auf. Abfall wird eingesammelt, getrennt und abtransportiert. Werkzeuge, Rohrleitungsteile und Baumaterialien schließe ich bis morgen im Baucontainer ein.

Abends wird die Baustelle immer mit Absperrschranken, Warnleuchten und Bauzäunen abgesichert. Ich überprüfe zum Beispiel., ob die Absperreinrichtungen standsicher und Geh- und Verkehrswege sicher begehbar sind. Zum Feierabend ziehe ich meine Arbeitskleidung aus.

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