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Tagesablauf Maschinen- und Anlagenführer/in

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Maschinen- und Anlagenführer/in

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Wir sind beide im 2. Ausbildungsjahr zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in bei einer Firma, die Wellpappe und Verpackungen herstellt. Wenn du, so wie wir, auf Maschinen stehst, dann möchtest du bestimmt wissen, wie unser Arbeitstag abläuft.
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Die meiste Zeit verbringen wir damit, während der Produktion Maschinen zu überwachen, einzurichten und zu bedienen. Wir achten zum Beispiel darauf, dass die gewellte Papierbahn parallel zur Deckenbahn, also der glatten äußeren Papierbahn verläuft. Eine Wellpappe besteht nämlich mindestens aus einer Wellenbahn und einer glatten Deckenbahn. Wir schauen außerdem immer wieder in das Leimwerk, um zu überprüfen, ob der Leim an der richtigen Stelle und in der richtigen Menge aufgetragen wird.
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Wenn von dem Papier nur noch ungefähr 2000 Meter auf der Rolle übrig sind, bereiten wir den Wechsel vor. Denn sobald die jetzige Papierrolle durchgelaufen ist, muss die neue Rolle soweit vorbereitet sein, dass sie sofort anlaufen kann. Zuerst wird der Strichcode ausgeschnitten und eingescannt. Damit wird erfasst, welche Rolle verarbeitet wird. Bei der neuen Rolle entfernen wir dann die oberste Schicht, da sie durch die längere Lagerung beschädigt sein könnte. Danach ist die Rolle einsatzbereit.
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Da jede Maschine zwei Vorrichtungen zum Abspulen der Papierrollen hat, können wir den Rollenwechsel durchführen, auch wenn die alte Rolle noch nicht ganz aufgebraucht ist. Dafür wird die neue Rolle an die Maschine gefahren. Per Knopfdruck veranlassen wir, dass zwei Greifarme die Rolle aufnehmen. Der Bahnanfang der Rolle wird in den "Klebewagen" eingeführt. Sobald die alte Rolle durchgelaufen ist, schalten wir diese Maschine ab und die mit der neuen Rolle ein. Jetzt können wir Mittagspause machen.
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Es ist wichtig, dass die Qualität der Wellpappe regelmäßig untersucht wird. In der Ausbildung lernen wir, wie das geht. Zur Qualitätskontrolle gibt es unterschiedliche Methoden. Eine Methode ist es, sich Stichproben vom fertigen Produkt vorzunehmen und eine Sichtkontrolle durchzuführen. Außerdem testen wir die Festigkeit der Verklebung, indem wir die Decke von der Welle reißen.
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Es gibt aber auch noch andere Methoden der Qualitätskontrolle, die wir ebenfalls in der Ausbildung lernen. Hierfür müssen wir in unser Labor. Dort steht zum Beispiel ein Durchstoßprüfer. Mit ihm testen wir die Durchstoßarbeit der Wellpappe. Mit einem Berstdruckprüfer testen wir die Reißfestigkeit. Je höher die Werte sind, die dabei herauskommen, desto stabiler ist die Wellpappe. Diese Prüfungen werden regelmäßig durchgeführt, um die hohe Qualität unserer Produkte zu gewährleisten.
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A) Die Kraft und Dicke der Wellpappe

B) Die Saugfähigkeit der Wellpappe

C) Die Reißfestigkeit der Wellpappe  




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Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung ist es, den Leitstand kennenzulernen. Auf dem Leitstand arbeiten die Anlagenführer/innen, die für die gesamte Anlage verantwortlich sind.

Heute bekommen wir den Leitstand von einem Anlagenführer erklärt. Er kann von hier aus Einstellungen an den einzelnen Maschinen korrigieren oder sich direkt mit den Maschinenführern/Maschinenführerinnen über Funk verständigen. Es ist unser Ziel, später im Leitstand zu arbeiten.

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