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Tagesablauf Industriemechaniker/in

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Tagesablauf Industriemechaniker/in

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Ich bin 19 Jahre alt und im zweiten Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker. Zurzeit arbeite ich in der Montage von kunststoffverarbeitenden Maschinen, sogenannten Extrudern. Die baue ich Stück für Stück zusammen.

Schau mal, was ich dabei mache!
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In einem Gespräch am Morgen erfahre ich, wo ich heute eingesetzt bin und was zu tun ist. Außerdem erklärt mir mein Vorgesetzter, worauf ich beim Nachmessen von einem Bauteil achten muss. Dabei kommt es auf jeden hundertstel Millimeter an! Zurzeit bin ich in der Extruder-Montage. Extruder sind hochkomplexe Maschinen, die für die Verarbeitung von Kunststoffen verwendet werden und diese zum Beispiel mischen, einfärben oder verhärten. Ihr Zusammenbau erfolgt nicht an einem Tag. Der dauert einige Wochen!
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Zur Vorbereitung der Montage schaue ich mir auf einem Bildschirm die Montagezeichnungen an. Ich überprüfe anhand des Screens, welche Bauteile ich für den Zusammenbau brauche. Ich sehe auch, wie einzelne Bauteile aufgebaut sind und wie sie zusammengefügt werden. Alle Bauteile haben Nummern, die in einer Stückliste erfasst sind. Die gibt mir der Vorgesetzte zu Beginn eines Auftrages. So kann ich genau prüfen, ob alle Teile, die ich benötige, vorhanden sind.
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Die einzelnen Bauteile werden von den Lagermitarbeitern auf einen Montagewagen gelegt. Ich prüfe anhand der Stückliste, ob alle Teile da sind. Dann beginnt die Montage nach dem Baukastenprinzip. Ich lege mir pro Baugruppe alle Bauteile zurecht, die ich dafür brauche. Ich sortiere sie und montiere sie anhand der Baugruppenzeichnung zusammen. Dann folgt die nächste Baugruppe. So baue ich Stück für Stück die Maschine auf. Natürlich hole ich mir dazu noch das passende Werkzeug.
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In den letzten Tagen habe ich die Rohre für die Wasserkühlung und die Hydraulikleitungen verlegt. Die habe ich an der Kreissäge zurechtgeschnitten und sie an dem Rahmen der Maschine festgeschraubt. Die Anlage, die ich gerade aufbaue, heißt Doppelschneckenextruder. Darin sind nicht nur eine, sondern zwei sogenannte Schnecken - spiralförmige Gewinde aus Stahl - eingebaut, die mit dem Getriebe verbunden werden, um das Material zu mischen und aufzubereiten.
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Bei allen Schnecken gibt es verschiedene Zonen, sprich Funktionen. In der Förderzone kommen runde Schneckenelemente zum Einsatz. Diese befördern einen Stoff weiter zur nächsten Zerteilungsstelle. Die eckigen Schneckenteile zermahlen das Material. So wie es der Schneckenaufbauplan vorsieht, stecke ich die verschiedenen Schneckenelemente auf einen Schneckenschaft. Ihre Größe und Geometrie muss ich genau prüfen. Denn nur wenn alles passt, funktioniert die Maschine beim Kunden einwandfrei.

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A) dass die Verarbeitung von Kunststoff besonders langsam erfolgt.
B) dass das Material weiterbefördert und zermahlen wird.
C) dass sich der Schneckenschaft dreht.


Zur Lösung:  Weiterscrollen


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Bei der Montage prüfe ich jedes Teil, das ich einbaue. Wenn etwas nicht passt, bearbeite ich es nach oder fertige es eventuell neu an. Ist von einer Spindel (ein Maschinenelement mit einer Welle) beispielsweise der Durchmesser zu groß, muss ich sie auf ein bestimmtes Maß abdrehen, verkleinern. Dazu gehe ich an die Drehmaschine in einer anderen Abteilung. Auch mein überarbeitetes Bauteil messe ich nach. Jetzt passt es und ich kann es einbauen.
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