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Tagesablauf Immobilienkaufmann/-frau

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Tagesablauf: Immobilienkaufmann/-frau

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Als Immobilienkauffrau im dritten Ausbildungsjahr übernehme ich Aufgaben in der kaufmännischen Verwaltung von Wohnungen. Zurzeit arbeite ich im Bereich "Vermietung" in einer Wohnungsbaugesellschaft. Wir sind ein kommunales Unternehmen und betreuen verschiedenste Mietobjekte. 
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Mein Arbeitstag beginnt um 8 Uhr im Büro. Als erstes beantworte ich am Computer die eingegangenen E-Mails.
Heute habe ich viele Anfragen für eine ausgeschriebene Wohnung erhalten. Ich schicke allen Interessenten einen Bewerberbogen, der ausgefüllt an mich zurückgeschickt wird. Darauf werden zum Beispiel Informationen zu Familienstand, Beruf und derzeitiger Adresse eingetragen. Sobald ich die ausgefüllten Bewerberbögen erhalte, lege ich in unserem Computersystem Bewerberdateien an.

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Bevor eine Wohnung vermietet wird, verfasse ich Einladungsschreiben und lade passende Interessentinnen und Interessenten zu einer Wohnungsbesichtigung ein. Ich lege den Termin und die Uhrzeit fest und trage sie in meinen Kalender ein. Die Einladungen drucke ich aus und schicke sie den Interessenten zu. Sie können dann an diesem Termin die Wohnung ansehen, Lage und Ausstattung begutachten und mir Fragen stellen.
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Jetzt steht eine Objektbegehung an. Die wird einmal im Quartal, also in der Regel alle drei Monate, durchgeführt. Dabei halte ich den aktuellen Zustand des Mietobjekts fest. Ich prüfe zum Beispiel, ob die Hausreinigung von der Fachfirma ordnungsgemäß durchgeführt wird, die Außenanlagen gepflegt werden und das Treppenhaus und die Fluchtwege im Brandfall nicht mit Gegenständen versperrt sind. Wenn etwas ausgebessert oder repariert werden muss, gebe ich das an unseren Hausmeisterservice weiter. Hier ist aber alles top in Schuss.

Anschließend mache ich eine halbe Stunde Mittagspause, bevor ich zurück ins Büro gehe.
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Eine neue Mieterin unterzeichnet in unserer Geschäftsstelle ihren Wohnungsmietvertrag. Der Mietvertrag regelt zum Beispiel die Mietdauer, die Kündigungsfristen sowie die Höhe der Miete und der Kaution. Die Kaution ist eine Sicherheitsleistung, die von der Mieterin hinterlegt wird.
Das Geld wird auf einem extra Bankkonto bis zum Ende des Mietverhältnisses aufgehoben. Wenn nach dem Auszug Schäden an der Wohnung sind oder Miete nicht bezahlt wurde, können wir Geld aus der Kaution entnehmen. Ist beim Auszug alles in Ordnung, bekommt die Mieterin das Geld natürlich mit Zinsen zurück.
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A) Die Kaution ist ein Bonus für Immobilienkaufleute.
B) Die Kaution ist eine Sicherheitsleistung für den Vermieter.
C) Die Kaution regelt die Dauer des Mietverhältnisses.



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Für eine freiwerdende Wohnung suche ich neue Mieter. Ich schaue zuerst in unserer Kundenkartei nach passenden Interessenten. Zusätzlich biete ich die Wohnung auf unserer Homepage und auf einem Internetportal an. Hierzu muss ich ein Exposé, also eine kurze Beschreibung, mit allen grundlegenden Daten der Wohnung erstellen. Das Exposé informiert über Kosten, Lage und Größe der Wohnung sowie die Zimmeranzahl. Außerdem sind ein Grundriss, eine Beschreibung der Ausstattung und ansprechende Bilder enthalten.
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Am Nachmittag habe ich einen Außentermin und übergebe eine freie Wohnung an die neue Mieterin. Wir gehen gemeinsam durch alle Räume, die zur Wohnung gehören und halten den aktuellen Zustand in einem Übergabeprotokoll fest. Sollten Schäden oder Mängel vom Vormieter vorhanden sein, werden diese zur Sicherheit für die neue Mieterin im Übergabeprotokoll festgehalten.
Anschließend übergebe ich der neuen Mieterin alle Schlüssel für die Wohnung. Im Büro gebe ich die neuen Namenschilder in Auftrag und erstelle eine Mieterakte für die Kundenbetreuung.

Jetzt habe ich Feierabend.
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