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Tagesablauf Holzmechaniker/in - Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen

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Tagesablauf Holzmechaniker/in - Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen

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Ich bin 18 Jahre alt und im zweiten Jahr meiner Ausbildung zum Holzmechaniker der Fachrichtung Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen. In einem Möbelwerk stelle ich an Holzbearbeitungsmaschinen Küchenmöbel her.


Begleite mich für einen Tag bei meiner Arbeit!

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Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich im Büro am Computer ein Werkstück plane.

Dabei hilft mir eine spezielle Software. Mithilfe dieses CAD-Programms zeichne ich die Fertigungszeichnung eines Möbelstücks. Es wird eine Schublade und eine Tür haben und aus furnierter Eiche sein. Aus dieser Fertigungszeichnung entnehme ich die Länge, Breite und Höhe. Mit den Maßen erstelle ich die Stückliste. Sie enthält unter anderem Informationen über die Zuschnitt- und Fertigmaße des Möbels.
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Ich erkenne unterschiedliche Holzarten wie Eiche, Buche oder Nussbaum an ihrer Farbe und Maserung. So nennt man das natürliche Muster des Holzes.

Das Werkstück soll aus Eiche sein. Ich ziehe deshalb verschiedene Eichenholzbretter aus dem Stapel und schaue sie mir genau an. Bei der Auswahl achte ich darauf, dass das Holz breit genug ist, keine Risse und nicht zu viele Äste hat. Außerdem soll es nicht zu viel Verschnitt geben. Das ist der Teil des Bretts, der nach der Bearbeitung als Rest übrig bleibt.
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Mit einem Bleistift zeichne ich auf dem Brett die gewünschte Länge an und länge es mit der Handkreissäge ab. Anschließend besäume ich das Brett, das heißt, ich trenne die Baumkante beziehungsweise Rinde ab. Dazu stelle ich die Maschine ein, montiere das richtige Sägeblatt und stelle den Spaltkeil ein. Mithilfe der Formatkreissäge säge ich das Brett auf die richtige Breite zu. Man sagt dazu auch Abbreiten.

Danach richte ich es an der Abrichthobelmaschine ab. So bekommt es eine glatte und ebene Oberfläche. Da das sehr laut ist, trage ich einen Gehörschutz.

Jetzt mache ich Mittagspause.
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A) Das Kürzen von Schnittholz auf die vorgegebene Länge

B) Das Abtrennen der Baumkante

C) Das Sägen von Holzbrettern auf eine bestimmte Breite


Zur Lösung:  Weiterscrollen
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Im Büro programmiere ich die CNC-Fräsmaschine, die in der Fertigungshalle steht. CNC ist eine englische Abkürzung und bedeutet auf Deutsch „Computerisierte numerische Steuerung“. Mit einer speziellen Software spiele ich den Fräsvorgang von Anfang bis Ende am PC durch. Ich lege unter anderem fest, welches Werkzeug in welcher Reihenfolge benötigt wird und welche Schnittgeschwindigkeiten erforderlich sind. Das CNC-Programm übermittelt die Steuerungsbefehle an die Maschine.

In der Fertigungshalle richte ich die CNC-Fräsmaschine ein, spanne das Holzteil auf und starte die Maschine.
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Bevor ich die einzelnen Bauteile zu dem fertigen Werkstück zusammenbaue, behandle ich die Oberflächen des Holzes. Sie werden zuerst grundiert, dann geschliffen und am Schluss mit Holzlack behandelt. Damit werden die Oberflächen geschützt.

Andere Bauteile werden lackiert. Dazu gehe ich in die Lackierkabine und bringe die Lacke von Hand oder mit einer Lackierpistole auf die Oberflächen auf. Danach werden die Bauteile in Trockenkammern gebracht, wo sie mit verschiedenen Trocknungstechniken getrocknet werden.
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Am Ende steht die Endmontage des Möbelstücks an. Ich lege einen Ausdruck der Zeichnung, die ich am PC erstellt habe, neben mich. Dann verbinde ich die Einzelteile durch verschiedene Verbindungsmittel (z.B. Dübel, Formfeder) und Leim zu einem Korpus, der aus den Seitenteilen, dem oberem und unterem Boden und der Rückwand besteht. Danach bringe ich Schienen und Griffe für die Schublade an, die ich ebenfalls selbst hergestellt habe. Nachdem ich die Scharniere für die Tür festgeschraubt habe, hänge ich die Tür ein. Fertig!

Jetzt noch den Arbeitsplatz saubermachen, dann habe ich Feierabend!
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