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Tagesablauf Holzbearbeitungs-mechaniker/in

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Tagesablauf Holzbearbeitungsmechaniker/in

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Ich mache die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker in einem Sägewerk. Hier stellen wir aus Baumstämmen Bretter her.

Schau mir einen Tag lang über die Schulter!


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Bei der morgendlichen Teambesprechung gibt mir mein Ausbilder den Auftrag, die Sägeblätter der Gattersäge zu schärfen. Das ist eine Maschine zum Zerlegen von Rundholz in Schnittholz. Da die Gattersäge ständig benutzt wird, müssen die Sägeblätter spätestens nach acht Stunden nachgeschärft werden.

Ich gehe in unseren Schärfraum und stelle den Schärfautomaten ein. Dann nehme ich die stumpfen Sägeblätter, die von meinen Kollegen aus der Gattersäge ausgebaut wurden, spanne sie nacheinander in die Schleifmaschine ein und schärfe sie. Danach ist Zeit für eine Frühstückspause.

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Jetzt soll ich Rundholzstämme zu Brettern verarbeiten. Je nachdem, welche Stärke die geschnittenen Bretter haben sollen, werden 10-15 Sägen in einem bestimmten Abstand nebeneinander in einen sich auf- und abwärts bewegenden Rahmen, den Gatterrahmen, eingehängt.

Das Rundholz fährt auf einem Band direkt auf die Sägeblätter der Gattersäge zu. Beim Durchlaufen des Gatterrahmens werden aus dem Baumstamm in einem einzigen Durchlauf die einzelnen Bretter herausgeschnitten. Ich sitze in der Steuerkabine und überwache den Prozess. Da das Sägen sehr laut ist, trage ich Gehörschutz.

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Die geschnittenen Bretter werden auf einem Rollwagen über den Rollengang in eine Lagerhalle gefahren. Meine Aufgabe ist es nun, die Bretter zu Stapeln oder Paketen aufzuschichten. Vorher mache ich aber Mittagspause.

Ich hänge mir die Fernbedienung des Deckenlaufkrans um und staple die geschnitten Bretter auf. Dabei liegen immer drei nebeneinander. Wie hoch der Stapel wird, hängt von der Stärke der Bretter ab und wie viele davon später in die Trockenkammer passen. Zwischen die einzelnen Lagen legt man Stapellatten, damit die Hölzer nicht zu dicht aufeinander liegen. Sonst trocknen sie nicht richtig.

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A) Die einzelnen Bretter sollten sich nicht berühren, da sie sonst nicht komplett mit Luft umspült werden können. Das hätte zur Folge, dass sie nicht richtig trocknen.

B) Die Holzstapel müssen alle gleich hoch sein.

C) Auf gar nichts. Sadri kann das machen, wie es ihm gefällt.



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Nach Anweisung meines Ausbilders soll ich nun die Trockenkammer befüllen. Hier werden die Hölzer entsprechend ihrer späteren Verwendung getrocknet und gleichzeitig Schädlinge bekämpft.

Ich fahre mit dem Gabelstapler zum Lagerplatz, nehme die vorgestapelten Pakete mit den Holzbrettern und staple sie in der Trockenkammer auf. Anschließend stellt der Ausbilder am Computer das Programm für die Trockenkammer ein. Meine Aufgabe ist es dann, den Trocknungsprozess zu kontrollieren. Drehen sich die Ventilatoren schnell genug? Herrscht die gewünschte Temperatur und Luftfeuchtigkeit?
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Nach Ende des Trocknungsvorganges werden die Bretter entweder in einer Lagerhalle zwischengelagert oder sofort zum Vermessungsplatz gebracht. Hier messen wir die Stärke und Länge der Bretter und sortieren sie nach festgelegten Qualitätsklassen. Das mache ich gemeinsam mit einem Kollegen. Wir schauen uns die Bretter genau an: Sind Äste oder Risse im Holz erkennbar? Bei Buchenholz achte ich auf eine braunrötliche Färbung, den sogenannten Rotkern. Die Mess- und Sortierergebnisse dokumentierte ich entweder mit Kreide auf dem Holzstapel selbst oder auf Papier.
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Mein Arbeitstag endet damit, dass ich Holz verlade. Unsere Kunden kommen aus der ganzen Welt. Innerhalb Deutschlands und Europas verstauen wir die Holzpakete direkt auf Lkws. Geht die Lieferung nach Übersee, verladen wir das Schnittholz in Überseecontainer.

Mit dem Gabelstapler hole ich die Lieferung vom Lagerplatz und belade den Lkw mit den bestellten Paketen. Danach habe ich für heute Feierabend.

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