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Tagesablauf Gerüstbauer/in

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Tagesablauf Gerüstbauer/in

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Ich bin im zweiten Ausbildungsjahr zum Gerüstbauer. An meinem Beruf mag ich besonders, dass ich immer im Team arbeite.

Begleite mich doch für einen Tag!
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Wenn ich morgens in die Firma komme, ziehe ich mich als Erstes um. Für die Baustelle benötige ich eine persönliche Schutzausrüstung (PSA). Dazu gehören zum Beispiel mein Helm und meine Sicherheitsschuhe.

Dann beladen meine Kollegen und ich den Lastwagen mit Gerüstbauteilen, wie Gerüstrohren, Belägen oder Verbindungskupplungen. Anschließend fahren wir zur Baustelle. Dort entladen wir den Lastwagen und legen die Gerüstbauteile ordentlich sortiert bereit.
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In meiner Firma bauen wir Gerüste und Sonderkonstruktionen aus Gerüstteilen. Neben den klassischen Baugerüsten errichten wir unter anderem Treppen, Bühnengerüste oder Überdachungen für Veranstaltungen. Heute bauen wir ein Gerüst und eine Treppe. Mein Ausbilder erklärt mir, wie beides aussehen soll, und geht mit mir den Aufbau durch. Die Anordnung der Bauteile hat er genau skizziert.
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Bei einem Gerüst bauen wir zuerst die gesamte unterste Lage auf, quasi das erste Stockwerk. Ich verteile Holz-Unterleger auf dem Boden und achte dabei darauf, dass er an dieser Stelle eben ist. Auf die Unterleger setze ich spezielle Füße und stecke an den schmalen Seiten einen Rahmen hinein. Auf die Rahmen lege ich Beläge, das sind die Planken, auf denen wir später laufen. Ich richte die Rahmen so aus, dass sie gerade stehen und fixiere sie, indem ich die Spindel an den Füßen festziehe.

Nun mache ich Pause.
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A) Damit das Gerüst gerade ist und stabil steht.

B) Weil sich sonst die Holz-Unterleger verziehen.

C) Damit man auf dem Gerüst später nicht stolpert.

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Der Grundbau steht. Damit das Gerüst möglichst stabil ist, befestige ich Rohre in waagrechter und schräger Position, also Geländer und Diagonalen. Weiter oben dienen sie auch als zusätzlicher Fallschutz. Um ein Geländer anzubringen, stecke ich die Enden in eine Öffnung am Rahmen, die sogenannte Keilkupplung. Nun schiebe ich einen Keil in die Öffnung und schlage ihn mit dem Hammer fest. Weil ich nicht mehr am Boden arbeite, sichere ich mich mit einem Auffanggurt, den ich am Gerüst einhake.
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Gerüstbauteile für die oberen Lagen transportieren wir mit einem Lastenaufzug. Solange wir an einer Lage bauen, befestigen wir dort spezielle Montagesicherheitsgeländer. Diese schützen uns vor einem Absturz, bevor eine Lage mit Geländern und Diagonalen fertig ausgestattet ist. Mit dem Lastenaufzug transportiere ich die Sicherheitsgeländer nach oben in die neue Lage und übergebe sie meinen Kollegen.
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Zum Schluss helfe ich beim Bau der Treppe mit. So wie zuvor beim Gerüst, schiebe ich die Geländer in die Keilkupplungen am Rahmen. Anschließend sichere ich die Geländer mit Keilen.

Bevor wir in die Firma zurückfahren, kontrollieren wir, ob auf dem Gelände noch einzelne Gerüstteile liegen und nehmen diese gegebenenfalls mit. In der Firma tausche ich meine Sicherheitsausrüstung gegen Alltagskleidung und mache nun Feierabend.
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