Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Tagesablauf Forstwirt/in

Logo https://ta.planet-beruf.de/tagesablauf-forstwirt-in

▲▼

Zum Anfang

Ich mache eine Ausbildung zum Forstwirt bei einer Forstverwaltung. Schon als Kind habe ich meine Eltern zur Waldarbeit begleitet, ich liebe die Arbeit an der frischen Luft. Nur im Büro? Für mich unvorstellbar.

Begleite mich einen Tag durch meinen jetzigen Wald!


Zum Anfang
Zum Anfang

Meine Arbeitskleidung habe ich bereits an, wenn ich morgens zur Waldhütte komme: Es ist spezielle Kleidung, die vor Verletzungen schützt. Nach einer kurzen Besprechung, gehen wir in die Werkstatt. Wir werden von Schädlingen befallene Bäume fällen und verarbeiten. Also bereite ich die Motorsäge vor: Ich schärfe die Kette, fülle Benzin und Öl nach und reinige den Luftfilter. Dann packe ich einen Fällheber zum Baumdrehen, ein Maßband, eine Axt und die Motorsäge in den Anhänger unseres Kleinbusses.

Zum Anfang

In einem Waldstück suchen wir nach Bäumen mit Käferbefall. Meist sind es Fichten, die durch verschiedene Borkenkäfer, wie zum Beispiel Kupferstecher oder Buchdrucker, befallen und beschädigt werden.

Die Kupferstecher befallen die Bäume von oben. Die Baumkronen sind dann rötlich verfärbt. Der Buchdrucker frisst sich meist in der Mitte des Baumes hinein, an diesen Stellen fällt dann die Rinde ab. Befallene Bäume markieren wir mit einem orangefarbenen Strich. Dann machen wir 20 Minuten Frühstückspause.

Zum Anfang

Die markierten Bäume müssen nun gefällt werden. Zuvor schaue ich mir jedoch jeden Baum genauer an. Wie steht er? Wo ist der Schwerpunkt? Gibt es Hindernisse?

Ich überlege mir die Fällrichtung des Baumes und räume mir eine Rückweiche frei, auf die ich mich zurückziehe, wenn der Baum fällt. Nun kann ich den Fallkerb, ein dreieckiges Stück auf der Seite, auf die der Baum fallen soll, aussägen. Dann ist der Fällschnitt dran, er wird horizontal von der anderen Seite aus gesägt. Nun kann der Baum fallen.

Zum Anfang

Jetzt werden die gefällten Bäume entastet und zurechtgeschnitten. Es gibt verschiedene Vorgaben, Langholz zum Beispiel sind Stücke von 10 bis 20 Meter. Manchmal werden auch Zopfstärken vorgegeben. Der Zopf ist die Stelle, wo der Wipfel abgetrennt wird. Daraus werden Balken hergestellt.

Ich messe die Länge ab, mache dort eine Markierung und säge den Stamm durch. Dann trenne ich den Wipfel ab: Das nennt man Zopfen. Zum Schluss schreibe ich den Mittendurchmesser und die Länge auf den Stamm.

Zum Anfang


A) Er entfernt alle Äste eines Baumes.
B) Er schneidet Balken aus dem Baumwipfel heraus.
C) Er trennt den Baumwipfel in einer bestimmten Länge ab.


Zur Lösung:  Weiterscrollen








Zum Anfang

Zum Anfang

Nach der Pause fahren wir zu einem anderen Teil des Waldes. Hier wächst junger Wald nach. Heute geht es um die Mischwuchsregulierung. Dabei achtet man darauf, dass viele verschiedene Baumarten im Bestand sind, sowohl Laub- als auch Nadelbäume. Reine Fichtenbestände sind anfälliger für Schädlinge. Stehen Laubbäume dazwischen, bleibt bei Befall doch noch etwas übrig. Wenn die Bäumchen zu eng stehen, muss ich auslichten und Platz schaffen.

Es beginnt zu regnen und wir fahren zurück zur Waldhütte.

Zum Anfang

Wenn das Wetter schlecht ist, bauen wir Hochsitze auf Vorrat. Ich besorge zuerst Hammer, Nägel und die Motorsäge. Mithilfe einer Schablone, auf die wir die Kanthölzer auflegen können, sägen wir die Balken zurecht. Die Außenteile nageln wir dann zusammen und montieren Seitenverstrebungen, Trittstufen und oben einen Sitz. Sieht gut aus, alles hält.

Jetzt habe ich Feierabend.

Zum Anfang
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden