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Tagesablauf Feinwerkmechaniker/in

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Tagesablauf Feinwerkmechaniker/in

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Ich bin im ersten Ausbildungsjahr zum Feinwerkmechaniker. Meine Firma stellt Einzelteile für größere Baugruppen her, die etwa für die Produktion von Elektronenmikroskopen verwendet werden. Dabei spielt präzises Arbeiten eine große Rolle.

Begleite mich doch durch einen Tag.


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Heute habe ich von meinem Meister einen neuen Arbeitsauftrag bekommen. Gemeinsam besprechen wir, was ich tun soll. Bei komplizierteren Aufgaben, etwa wenn ich eine spezielle Schraube herstelle, fertige ich mir zudem Skizzen und einen Arbeitsplan an.

Auf einem Papier erstelle ich eine Einzelteilzeichnung und schreibe die einzelnen Bearbeitungsschritte auf. Außerdem notiere ich mir, wie ich die Drehmaschine einstellen muss. Ich berechne Werte wie die optimale Drehzahl, Vorschub und Zustellung. Wenn ich damit fertig bin, zeige ich meinem Meister den Arbeitsplan.
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Ich hänge den Arbeitsplan an die Drehmaschine. Auf diesem habe ich auch notiert, welche Werkzeuge ich für den Auftrag brauche. An jeder Drehmaschine befinden sich Standardwerkzeuge. Brauche ich für einen Auftrag speziellere Werkzeuge, zum Beispiel Gewindeschneider, hole ich sie mir aus der Werkzeugausgabe her.

Ich setze beziehungsweise spanne die Drehwerkzeuge fest in den Werkzeugschlitten der Maschine ein. Dabei achte ich auf die korrekte Position der Werkzeuge. Denn abweichende Einstellungen produzieren nicht nur Fehler, sondern verschleißen auch die Drehwerkzeuge schneller.
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Beim Drehen dreht sich das Werkstück, das bearbeitet wird, in der Maschine. Dazu spanne ich das Rohmaterial in ein Drei-Backen-Futter oder eine Spannzange in die Drehmaschine ein. Mit Kurbeln bewege ich den Werkzeugschlitten. Damit berührt das scharfe Werkzeug das sich drehende Werkstück, nimmt Material ab und formt es.

Zuerst drehe ich den Zylinder auf den richtigen Durchmesser, dann drehe ich ein Gewinde darauf. Der richtige Durchmesser steht auf meinem Arbeitsplan.

Anschließend mache ich Mittagspause.
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Im Gegensatz zum Drehen bewegt sich beim Fräsen das Werkzeug und nicht das Werkstück. Durch Fräsen lassen sich ebene Oberflächen oder Verzahnungen herstellen.

Ich spanne das Werkstück fest in den Schraubstock ein. Dann fahre ich mit dem Werkstück an das rotierende Fräswerkzeug heran und trage Material ab. So wird es Span für Span in die gewünschte Form gebracht. Ich beobachte meine Arbeit an einem Bildschirm, auf dem die Koordinaten angezeigt werden, und schaue gleichzeitig immer wieder auf das Werkstück, damit keine Fehler passieren.
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Bei vielen Werkstücken bleiben am Ende scharfe Kanten stehen. Die entferne ich mithilfe einer Feile (man sagt dazu auch "entgraten").

Danach prüfe ich, ob die Maße des Werkstücks stimmen. Sonst muss ich nacharbeiten. Wichtigstes Hilfsmittel dabei ist der Messschieber. Er zeigt mir auf ein Hundertstel (1/100 mm) genau die Länge des Werkstückes an. Die gleiche ich mit meinem Arbeitsplan ab. Ein spezielles Messmittel bei Gewinden ist der Lehrring. Wenn er sich auf das Gewinde schrauben lässt, dann passt das Gewinde der Schraube, die ich hergestellt habe.

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A) Mit dem speziellen Messmittel überprüft Johannes, ob das Gewinde passt.

B) Als Auszubildender übt er mithilfe eines Lehrrings das Gewinde zu fräsen.

C) Lehrringe sind Vorlagen, mit deren Hilfe Johannes Schrauben fräst.


Zur Lösung:  Weiterscrollen








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Beim Drehen und Fräsen, also dem Abtragen des Materials von einem Rohteil, fallen Späne an. Mehrmals täglich müssen die Maschinen daher grob geputzt und die Späne weggekehrt werden. Außerdem wird beim Spanen Kühlschmierstoff, auch KSS genannt, verwendet. Er sorgt dafür, dass die Schneide gekühlt und geschmiert wird. Zudem transportiert er die Späne ab. Geputzt werden die Maschinen mit einem Lappen und einem Pinsel.

Einmal in der Woche putze ich die komplette Maschine und leere die Spänewanne aus.

Feierabend!

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