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Tagesablauf Fachpraktiker/in für Service in sozialen Einrichtungen (§66 BBiG/§42m HwO)

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Tagesablauf Fachpraktiker/in Service in sozialen Einrichtungen (§66BBiG/§42mHwO)

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Meine Ausbildung als Fachpraktiker für Service in sozialen Einrichtungen habe ich vor einem Jahr abgeschlossen. Ich arbeite in der Tagespflege eines Seniorenzentrums.

Schau mir zu, wie ich einen Tag für unsere Gäste sorge.


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Unsere Einrichtung ist eine Tagespflegeeinrichtung. Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung benötigen, kommen tagsüber zu uns. Wir kümmern uns um Essen und Unterhaltung für sie. Darum werden sie von uns Gäste genannt. Abends fahren unsere Gäste wieder nach Hause oder zu Angehörigen, wo sie schlafen.

Bevor die Gäste kommen, bereite ich frisches Brot und Brötchen vor, koche Kaffee und Tee und richte Wurst- und Käseplatten für das Frühstück an. Die Tische eingedeckt habe ich gestern schon. Wenn die Gäste eintreffen, begleite ich sie zu den Frühstückstischen und unterhalte mich ein bisschen. Während sie essen, mache ich einen Kuchen für den Nachmittag.


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A) Die Seniorinnen und Senioren sind nicht älter als 75 Jahre.
B) Die Seniorinnen und Senioren wohnen zu Hause und werden nur tagsüber betreut.
C) Die Seniorinnen und Senioren sind besonders pflegebedürftig.


Zur Lösung:  Weiterscrollen


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Nach dem Frühstück räume ich das Geschirr ab, wische die Tische und mache die Küche sauber. Wenn ich fertig bin, beschäftige ich mich mit unseren Gästen. Wir führen Gespräche über die Vergangenheit und das persönliche Leben der Gäste.

Sehr gern spielen die Seniorinnen und Senioren Gesellschafts- oder Rätselspiele. Das beliebteste Spiel geht so: Man würfelt reihum. Auf der Spielkarte, auf der man landet, sind Fragen oder Aufgaben gedruckt, die gemeinsam gelöst werden. Zum Beispiel muss man Interpreten von Liedern raten oder Sprichwörter richtig zitieren.

Vor allem für Demenzkranke bieten sich biografiegestützte Spiele an.
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Jetzt gibt es etwas Obst, das habe ich morgens schon vorbereitet. Küche und Gruppenraum sind bei uns in einem gemeinsamen Raum. Deshalb kann ich nebenbei die Spülmaschine einräumen.

Dann lese ich einer kleinen Gruppe etwas aus einer Geschichtensammlung vor. Am beliebtesten bei den Gästen sind lustige Geschichten über das Leben in früherer Zeit. In der Geschichte geht es um Küchentricks und alte Rezepte. Vielen Seniorinnen und Senioren fallen dazu spontan auch eigene Erlebnisse ein.
Wer möchte, kann anschließend mit mir ein paar Bewegungsübungen machen.
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Jetzt mache ich mich an die Vorbereitungen für das Mittagessen. Nachdem die Tische gedeckt sind, hole ich das Essen. Es wird in der Großküche des Pflegeheims gegenüber zubereitet. Das Essen kommt in größeren Gebinden bzw. Töpfen und wird erst in der Tagespflegeeinrichtung von mir portioniert - es gibt immer Suppe, Hauptgericht und Nachtisch.

Die Gäste haben am Morgen ein Gericht gewählt und ich sorge dafür, dass jeder der 13 bis 14 Gäste auch das richtige Essen bekommt. In einem Wärmewagen hole ich das Essen von der Großküche ab.
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Die Gäste halten jetzt eine kleine Mittagsruhe in Liegesesseln, lesen oder legen sich in einen der Schlafräume. Wenn ich abgeräumt habe und die Küche in Ordnung gebracht habe, kann ich auch Pause machen.

Danach bereite ich Kaffee und Kuchen für den Nachmittag vor. Den Kuchen, den ich morgens gebacken habe, verteile ich auf die Tische. So leckeren Kuchen für den Nachmittagskaffee zu backen, habe ich in der Ausbildung gelernt.
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Zum Abschluss steht gemeinsames Singen an. Die Gäste lieben Schlager und Volkslieder und ich mache da gern mit. Danach verlassen uns die Seniorinnen und Senioren bis zum nächsten Tag.

Einige Kleinbusse bringen sie wieder nach Hause oder zu Angehörigen. Die Busse sind so gebaut, dass sie auch Rollstühle aufnehmen können. Einige unserer Gäste sind demenziell verändert und körperlich eingeschränkt. Ich begleite sie gerne bis zum Bus.

Wenn alle abgefahren sind, bringe ich unsere Tagesstätte in Ordnung und decke den Tisch für das nächste Frühstück. Danach schließe ich ab und kann in den Feierabend gehen.
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