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Tagesablauf Ergotherapeut/in

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Tagesablauf Ergotherapeut/in

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Wir machen die Ausbildung zur Ergotherapeutin und zum Ergotherapeuten. Seit über einem Jahr besuchen wir die Berufsfachschule. Neben der Theorie stehen bei uns viele praktische Übungen auf dem Stundenplan.

Begleite uns bei unserem Schultag!
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In unserer Ausbildung lernen wir Menschen zu behandeln, die durch eine Erkrankung, Behinderung oder durch einen Unfall in ihrer Handlungsfähigkeit in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Um individuelle, bedeutungsvolle Betätigungen und Aktivitäten selbstständig ausführen zu können, benötigen Menschen gewisse körperliche und psychische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Aus diesem Grund ist die Anatomie mit dem Aufbau des menschlichen Körpers, aber auch der Bereich Psychologie und Pädagogik ein großer Lerninhalt unserer Ausbildung.

Im Fach Anatomie geht es heute um die Handknochen. An unserem Schulskelett schauen wir uns an, wo sich welche Knochen und welche Gelenke befinden.
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In der Anatomie geht es auch um Muskeln und Nerven. Heute erfahren wir, welche Armmuskeln es gibt. Dann lernen wir die genaue Lage und Größe der Muskeln und Nerven an einem Modell kennen. Wir bauen das Modell auseinander und setzen anschließend die Muskeln wieder an den richtigen Stellen ein. So überprüfen wir unser neu gelerntes Wissen.

Dieses Wissen ist wichtig, wenn es um die ergotherapeutische Behandlung eines Klienten geht, der sich beispielsweise bei einem Fahrradsturz den Radius (Speiche) gebrochen hat und nun Kraft in seinem Arm und seiner Hand aufbauen möchte, um wieder eine Flasche öffnen zu können.
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Thema unserer nächsten Unterrichtsstunde sind verschiedene Krankheitsbilder und deren Behandlung. Heute geht es um Ödeme. Ein Ödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe und bildet sich häufig nach einer Operation.

Unsere Lehrerin zeigt uns heute, wie eine Ödembehandlung durchgeführt werden kann. Diese umfasst verschiedene Handgriffe. Wir üben nun bei uns gegenseitig, wie man ein Ödem ausstreichen kann, um die Ansammlung von Flüssigkeit zu reduzieren. Das ist wie eine leichte Massage. Erst spielt Florian den Therapeuten und Daniela ist die Klientin, dann wechseln wir.

Anschließend haben wir Mittagspause.
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Nun lernen wir, Hilfsmittel zu bauen, sogenannte Orthesen. Das kann zum Beispiel eine Handgelenkslagerungsschiene sein. Diese trägt ein Klient zum Beispiel nachts, um sein Handgelenk in einer bestimmten Position ruhigzustellen und somit zu entlasten.

Wir holen ein Wasserbecken, das auf 60 Grad erhitzt wird, und die benötigten Materialien. Das Schnittmuster für die Schiene zeichnen wir, nachdem wir Danielas Hand vermessen haben, zunächst auf durchsichtige Folie. Anschließend überprüfen wir, ob das Schnittmuster passt und übertragen es auf das Schienenmaterial. Dann erhitzen wir den Kunststoff im Wasserbad und schneiden die Schiene zu. Durch das Erhitzen wird das Material weich und lässt sich an die Hand anformen.
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A) Eine Schiene

B) Ein künstliches Körperteil

C) Ein Handknochen




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Wir holen die zugeschnittene Schiene aus dem Wasser und passen sie an Danielas Hand an. Wir müssen die Schiene mehrmals anprobieren und nachbessern. Dazu legen wir sie erneut in das erhitzte Wasserbad und formen sie solange an die Hand an, bis alle Kriterien für einen korrekten Sitz der Schiene erfüllt sind. Zudem ist es wichtig, dass die Schiene für den Klienten bequem ist und keine Druckstellen hinterlässt. Anschließend schneiden wir Bänder mit Klettverschlüssen zu und befestigen sie an der Schiene. Nun kann Daniela die Orthese anlegen.
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Während der Ausbildung erwerben wir verschiedene handwerkliche und kreative Fertigkeiten. Wir arbeiten mit unterschiedlichem Material wie Ton, Peddigrohr und Holz. Diese Materialien werden in der Therapie eingesetzt, um den Klienten für Betätigungen im Alltag zu befähigen. Beispielsweise kann Holz für einen Klienten genutzt werden, der als Tischler arbeitet und aufgrund einer Erkrankung seinen Beruf aktuell nicht ausüben kann. Das langfristige Ziel ist die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit, die zur Lebensqualität eines Menschen beiträgt.

Mit Peddigrohr üben wir das Korbflechten. Dadurch werden Fertigkeiten trainiert, die dem Klienten als Basis dienen, um sich später im Alltag zum Beispiel zu konzentrieren, wieder schreiben zu können oder sich ohne Hilfe wieder anziehen zu können.
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