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Tagesablauf Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

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Tagesablauf: Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

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Ich bin 19 Jahre alt und gerade im zweiten Jahr meiner Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Heute übernehmen meine Kollegen und ich die Neuinstallation der Elektroanlagen in einem Apartment.
Komm mit und begleite mich einen Tag lang bei meiner Arbeit!
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Morgens fahre ich zusammen mit dem Monteur zur Baustelle. Vor Ort entladen wir unser Auto und bringen verschiedene Geräte, wie Schlitzmaschine, Staubsauger und Bohrmaschine in die Wohnung. Außerdem haben wir Schalterdosen, Gips und Kabel dabei.
Bevor wir mit der Arbeit beginnen, sorgen die Monteure dafür, dass in der Wohnung kein Strom mehr fließt. Erst dann montiere ich die alten Schalter und Steckdosen ab. Danach schneide ich die Kabel und Drähte ab, damit sie mich später beim Schlitzen und Gipsen nicht stören.
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Jetzt kann ich die Maße für die neuen Schalter und Steckdosen anzeichnen. Die Monteure geben vor, wo sich diese befinden sollen. Ich arbeite mit einem Maßstab, einer Wasserwaage und einem Bleistift. Für eine normale Steckdose halte ich 10 Zentimeter Abstand vom Türrahmen und 45 Zentimeter vom Boden. Für alle Steckdosen, Doppelsteckdosen und Schalter gibt es Standardmaße und natürlich halten wir uns auch an die Wünsche der Kunden.
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Sind alle Maße angezeichnet, kann ich mit dem Fräsen beginnen. Dabei trage ich Gehörschutz, Schutzbrille und Mundschutz. Zunächst bohre ich mit einer Bohrmaschine Löcher in die Wand. Dann fräse ich mit einer Dosenfräse die Dosen heraus. Danach arbeite ich noch mit einem Stemmhammer nach, um die restlichen Steine zu entfernen. So kann ich die Dosen später gut eingipsen.

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Damit ich am Nachmittag in der Wohnung Kabel verlegen kann, fräse ich nun Schlitze in das Mauerwerk. Wir nennen diesen Arbeitsschritt "Schlitzen". Ich arbeite mit einer Schlitzmaschine mit Staubsauger. Ohne den Sauger würde es extrem stauben. Ich setze an und fräse einen geraden Schlitz vom Schalter bis zur Steckdose. Mit dem Stemmeisen schlage ich den Schlitz für das Kabel zwischen den beiden Schnitten frei. Danach mache ich 30 Minuten Mittagspause.
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A) Das Zerkleinern von Verpackungsmaterial mit einem Cuttermesser.
B) Das Hämmern oder Fräsen von Schlitzen in das Mauerwerk.
C) Das Bohren von Löchern in die Wand.



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Das Montieren der neuen Schalterdosen erfolgt durch Eingipsen. Ich besprühe das Dosenloch mit Wasser. Dann rühre ich den Gips an und gebe ihn gleichmäßig mit einem Spachtel rundum in das Loch. Anschließend drücke ich die neue Dose vorsichtig in das Loch. Überschüssigen Gips entferne ich mit dem Spachtel. Letzte Unebenheiten gleiche ich noch mit einem nassen Pinsel aus. Jetzt muss die eingegipste Dose trocknen und ich nehme mir die nächste Dose im Zimmer vor.
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Ich muss die Kabel abisolieren, also die Gummiisolierung an den Kabelenden entfernen. Den Mantel entferne ich auf etwa 10 Zentimeter Länge, die Kupferkabel lege ich an den Spitzen nochmals einzeln mit einem Abisoliermesser frei. Das Kabel stecke ich für Stabilität in die Dose und fixiere es im Schlitz. Schließlich verputze ich das Kabel.
Wenn alle Leitungen verlegt und eingegipst sind, verbinde ich mithilfe von Verbindungsklemmen und Spitzzange im Schalter den Lampendraht mit der Zuleitung.

Jetzt habe ich Feierabend.
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