Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Tagesablauf Bürsten- und Pinselmacher/in

Logo https://ta.planet-beruf.de/tagesablauf-bursten-und-pinselmacher-in

Tagesablauf Bürsten- und Pinselmacher/in

▲▼

Zum Anfang
Ich bin im 3. Ausbildungsjahr zum Bürsten- und Pinselmacher bei einem Hersteller für hochwertige Pinsel.

Begleite mich für einen Tag!

Zum Anfang
Zum Anfang
Auf den sogenannten Bahnen, auf denen jeder seine Tagesaufgaben vorfindet, finde ich mein Kästchen mit einem Bund vorgewogener Haare und einer Arbeitsanweisung, welche Pinsel ich herzustellen habe und welches Material ich benötige. Heute mache ich Seidenmalpinsel Größe 16. Mit meiner Ausbilderin bespreche ich, was ich dabei beachten muss. Wenn es ein Pinsel ist, den ich noch nie gemacht habe, zeigt sie mir an einem Beispiel, wie es geht.
Zum Anfang
Im Lager gibt es viele verschiedene Haare, beispielsweise von Eichhörnchen, Mardern und Wieseln. Das Haar von Rotmardern wird zum Beispiel für Aquarellpinsel verwendet. Für die Seidenmalpinsel benötige ich schwarzes Rindsohrenhaar. Ob die Haarqualität stimmt, erkenne ich, wenn ich über die Haare streiche.

Auch Zwingen nehme ich mit. Sie halten die Haare zusammen. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Größen und Materialien, zum Beispiel Messing oder Aluminium. Für Seidenmalpinsel braucht man Alu-Zwingen.
Zum Anfang
Die verkehrt herum liegenden Haare werden zunächst aus dem Haarbund geschabt. Dann wird die richtige Haarmenge, hier 2,5g, abgeteilt und in die Vorstoßbüchse gesteckt. Diese wird auf den Tisch gestoßen, bis alle Haare gleichmäßig die Pinselform ergeben. Der Tisch besteht aus einer Marmorplatte, damit sich die Haare nicht statisch aufladen können.

Ich binde den Bund mit einem Faden ab. Die Haare werden mit einer Zwinge eingefasst und soweit herausgezogen, wie die Länge des Pinsels sein soll.

Danach mache ich Mittagspause.
Zum Anfang

A) Weil sie eine antistatische Wirkung hat.

B) Weil sie besonders stoßfest ist.

C) Weil sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am besten gefällt. Man kann im Rhythmus einer Melodie zum Beispiel auch Stoßen.


Zur Lösung:  Weiterscrollen



Zum Anfang
Zum Anfang
Die von dem Pinselmacher gefertigten Köpfe werden anschließend verklebt und getrocknet, sodass der Pinsel keine Haare verliert. Danach stecke ich Pinsel auf die für jeden Pinseltyp festgelegten Stiele. Für das Verkleben benutzen wir einen sogenannten Zwei-Komponenten-Kleber, damit sich der Kopf nicht mehr vom Stiel lösen lässt.

Zum Anfang
Die fertigen Pinsel spitze ich jetzt noch. Das bedeutet, ich tauche die Haare in Gummiarabikum ein, ein Baumharz, das zum Beispiel auch in Gummibärchen ist, und bringe sie mit einem Tuch und ein bisschen Fingerfertigkeit in eine schöne, spitze Form. Nach ein paar Stunden ist es dann abgetrocknet und die Pinsel sind für den Transportweg gut geschützt. Sie machen nämlich teilweise eine wirklich lange Reise, beispielsweise bis nach Australien.

Zum Anfang
Am Ende eines Arbeitstages räume ich meine Arbeitsplätze auf, an denen ich gearbeitet habe. Ich kehre übrig gebliebene Haare aus der Abteilmaschine und vom Tisch auf. Außerdem mache ich meine Werkzeuge sauber und lege sie in eine Schublade am Arbeitsplatz. Das nicht verwendete Material gebe ich zurück. Es wird abgewogen und kontrolliert, ob ich die vorgegebene Haarmenge auch wirklich eingehalten habe. Wenn alles gereinigt und ordentlich ist, kann ich Feierabend machen.

Zum Anfang
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden