Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Tagesablauf Aufbereitungsmechaniker/in - Sand und Kies

Logo https://ta.planet-beruf.de/tagesablauf-aufbereitungsmechaniker-in-sand-und-kies

Tagesablauf Aufbereitungsmechaniker/in - Sand und Kies

▲▼

Zum Anfang
Ich  bin 17 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr zum Aufbereitungsmechaniker der Fachrichtung Sand und Kies. Ich sorge unter anderem dafür, dass die Maschinen in der Aufbereitungsanlage immer richtig funktionieren.

Zum Anfang
Zum Anfang
Der Ausbilder informiert mich am Anfang des Tages in einer kurzen Besprechung über meine heutigen Aufgaben. Zuerst warte ich die Siebmaschine. In dieser werden große Metallreste von ganz kleinen getrennt. Ich schmiere die Bänder mit Fett, damit die Reibung und damit der Verschleiß nicht so groß sind und sie nicht kaputtgehen.
Zum Anfang
Danach säge ich U-Stahl zu. Es heißt so wegen der U-Form.
Daraus soll ich einen Träger für eine Maschine herstellen. Die Maße dafür bekomme ich vom Werkstattleiter. Ich brauche drei verschiedene Teile für den Träger.

Ich muss bei der Länge immer einen Millimeter mehr einplanen, weil ich die Breite des Sägeblattes einrechnen muss. Zu schnell sägen würde die Enden des U-Stahls zu sehr ausfransen. Die Enden feile ich glatt, damit sich keiner an Metallspänen verletzen kann.
Zum Anfang
Im Anschluss muss ich noch Löcher in den U-Stahl bohren, damit er an der Maschine mit Schrauben befestigt werden kann. Ich messe ab, wo die Löcher hin müssen. Dann stecke ich den richtigen Bohraufsatz an die Bohrmaschine und bohre die Gewinde in den U-Stahl.

Danach schweiße ich die drei Teile nach Vorgabe zusammen. Dabei ist natürlich die richtige Schutzkleidung wichtig. Dann entferne ich noch die Metallspritzer mit einer Flex und schon ist der Träger fertig.
Zum Anfang
Wir bekommen verschiedenes Material angeliefert, auch Bauschutt. In unseren Anlagen werden beispielsweise Metallreste entfernt. Ich befülle nun die Anlage neu. Per Funk erfahre ich, was ich laden muss. Das Material transportiere ich dann mit dem Radlader zur Anlage. Hier schütte ich es hinein, sodass die Anlage Nachschub zum Sortieren bekommt.

Jetzt ist es erst mal Zeit für die Mittagspause.
Zum Anfang
Das gelieferte Material müssen wir immer untersuchen. Enthält es Schadstoffe, wird es nicht weiterverarbeitet.

Ich gehe mit einem Kollegen auf den Bauschutthaufen und entnehme mit Schaufel und Eimer Proben an unterschiedlichen Stellen. Diese schütte ich auf eine Plastikplane und mische sie durch. Um eine repräsentative Probe zu erhalten, muss eine Mischprobe Material von verschiedenen Stellen beinhalten. Die Probe wird zur Untersuchung ins Labor geschickt.
Zum Anfang

A)
Er klettert so gerne mit seinem Kollegen auf dem Materialhaufen herum.
B) Er benötigt eine repräsentative Probe und nur so erhält er eine.
C) Er will möglichst viel Material ins Labor schicken.


Zur Lösung:  Weiterscrollen







Zum Anfang
Zum Anfang
Als letzte Aufgabe sortiere ich Material. Die Anlage, zu der ich das Material vorher brachte, hat es schon vorsortiert. Manchmal bleiben aber noch Holz- und Metallstücke übrig.
Das vorsortierte Material fährt auf einem Band vorbei und ich entferne ungewünschte Teile per Hand. Am Bandende werden große Materialbrocken noch zerkleinert. Wenn dann noch Metallreste dabei sind, kann die Zerkleinerungsmaschine kaputt gehen.

Nach dem Sortieren mache ich Feierabend.

Zum Anfang
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden